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Mai 6: Verbraucherzentrale NRW mahnt Telekom ab

Kommen wir auch heute wieder zu einer weiteren Meldung aus dem beliebten Bereich "Telekom-DSL-Drosselung". So berichtet aktuell der Focus das, was auch ich in meinem Kommentar zu dem Thema bereits vermutet habe. Nicht nur das ohnehin auch Bestandskunden künftig mit ins Drossel-Boot geholt werden, auch Tarifwechsler werden von der Telekom "als Neukunden behandelt" wie das Unternemnen dem Magazin gegenüber bestätigte. Dies gilt auch dann, wenn man innerhalb der DSL-Tarife der Telekom wechselt. Immerhin kommt nun aber auch ein bisschen Bewegung in die Geschichte. So hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen die Telekom inzwischen wegen der Drosselungs-Pläne abgemahnt. In der auf der Webseite der Verbraucherzentrale nachzulesenden Begründung heißt es: "Die verbleibende Übertragungsrate von 384 KBit/s macht eine zeitgemäße Nutzung des Internets unmöglich." Und weiter: "Dies bedeutet beispielsweise für VDSL-Kunden ("bis zu 50 MBit/s") eine satte Reduzierung der Surfgeschwindigkeit um bis zu 99,2 Prozent – und das im Rahmen einer "Internet-Flatrate"."

Ob die Abmahnung Erfolg hat, ist sicherlich zweifelhaft. Aber immerhin muss sich die Telekom nun bewegen. Sollte sie sich nicht in Form einer Unterlassungserklärung bis zum 16. Mai dazu bereit erklären, die geplante Drosselung doch noch abzublasen, muss ein Gericht entscheiden, ob die Drosselung im von der Telekom geplanten Maß zulässig ist.

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Geschrieben von Florian Schimanke am Montag, 6. Mai 2013 um 21:17 in Technik
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Tags für diesen Artikel: dsl, telekom

Mai 2: Neue Details zur geplanten Telekom DSL-Drosselung

Die Ankündigung der Telekom zur DSL-Drosselung ist sicherlich das bestimmende Thema der vergangenen Tage, WWDC hin oder her. Nun gibt es ein weiteres Mal neue Details zu den Plänen. Diese hat der Deutschland-Chef der Deutschen Telekom, Niek Jan van Damme, in einem Interview mit der "Welt" preisgegeben (via netzpolitik). So haben sich die kürzlich aufgekommenen Berichte, wonach nicht nur Neukunden, sondern auch Bestandskunden von der Drosselung betroffen sein sollen, nun offiziell manifestiert. Die Umstellung sei nun bis spätestens 2018 geplant. Immerhin sagte van Damme aber auch, dass die aktuellen Angaben zu den Volumen-Obergrenzen der einzelnen Vertragsstufen nicht in Stein gemeißelt seien. Die Ankündigung dieser Grenzen mehrere Jahre vor der Umsetzung hatte ich unter anderem in meinem Kommentar zu dem Thema kritisiert. Hier könnte es also bis zur Umsetzung noch Anpassungen geben.

Ebenfalls stark von mir und anderen Beobachtern kritisiert wurde der sich ankündigende Verstoß gegen die Netzneutralität durch die Bevorzugung von Entertain-Datenpaketen. Andere Anbieter aus dem ähnlichen Segment wie Apple, Watchever oder Maxdome würden hierdurch benachteiligt werden. Angeblich führt die Telekom aber bereits Gespräche mit anderen Anbietern zu diesem Thema. In ihrer Argumentation spricht die Telekom bei den kritisierten Diensten von sogenannten "Managed Services", die noch einmal gesondert abgerechnet und deswegen nicht auf das Inklusivvolumen angerechnet werden. Nun möchte die Telekom anderen Anbietern anscheinend eine Kooperation anbieten, um die entsprechenden Datenpakete ebenfalls vom Inklusivvolumen auszunehmen. Hierzu könne sich jeder Anbieter bei der Telekom melden. Allerdings sind aktuell weder die genauen Bedingungen bekannt, noch ist dies in irgendeiner Weise weniger ein Verstoß gegen die Netzneutralität. Vielleicht könnte dies der Telekom nochmal jemand genauer erklären.

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Geschrieben von Florian Schimanke am Donnerstag, 2. Mai 2013 um 15:29 in Technik
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Tags für diesen Artikel: telekom

Apr 30: DSL-Drosselung durch die Hintertür für Bestandskunden?

Die DSL-Drosselungs-Pläne der Telekom machen weiter Schlagzeilen. Nach dem Bekanntwerden der Pläne, der daraus entstandenen Kritik der Öffentlichkeit und auch der Politik (namentlich von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und der Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner), inkl. offenem Brief des Telekom-Chefs René Obermann, scheint nun die nächste Hiobsbotschaft ans Tageslicht zu kommen. Ich hatte bereits in meinem Kommentar vom Wochenende darauf hingewiesen, dass der Zeitpunkt der Bekanntmachung und die letztlich technische Einführung in drei Jahren einen äußerst faden Beigeschmack aufgrund der bereits jetzt festgelegten Volumenobergrenzen hat. Nun berichten einhellig heise.de und Teltarif, dass die Telekom plant, bis 2016 sämtliche Analoganschlüsse auf digitale IP-Technologie umzustellen. 2016? War da nicht was? Genau dies ist das Jahr, ab dem die DSL-Drosselung technisch greifen soll. Wo aber besteht der Zusammenhang? Nun, wechselt die Telekom die Basistechnologie ihrer DSL-Anschlüsse, gingen hiermit auch neue Verträge für alle Bestandskunden einher, die bislang noch analog unterwegs sind. Dies würde bedeuten, dass diese dann ihren neuen Vertrag zu den dann bereits gültigen neuen Geschäftsbedingungen inkl. der Drossel-Klausel abschließen müssten. Vorausgesetzt, sie blieben dann noch bei der Telekom. Bislang hieß es seitens der Telekom stets, dass Bestandskunden nicht von der geplanten Drosselung betroffen sein. Mit der interessanterweise ausgerechnet bis 2016 abgeschlossenen Umstellung der Basistechnologie könnte man die Drosselung dann also quasi durch die Hintertür auch auf die Bestandskunden übertragen. Zufall? Ein Schelm, wer böses dabei denkt...
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Geschrieben von Florian Schimanke am Dienstag, 30. April 2013 um 07:05 in Technik
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Tags für diesen Artikel: telekom

Apr 29: Telekom-Chef äußert sich zur geplanten DSL-Drosselung

Das Thema DSL-Drosselung bei der Telekom erhitzt weiter die Gemüter. Nun hat sich Telekom-Chef René Obermann in einem offenen Brief zu Wort gemeldet und zu den Vorwürfen Stellung genommen. Viel Erhellendes ist dabei jedoch nicht zu Tage getreten. Die Telekom versucht nach wie vor ihr "Lieschen Müller"-Argument zu verkaufen, in der Hoffnung bei der breiten Masse damit auf Verständnis zu stoßen. Dass dies bei den heute festgelegten Volumen-Obergrenzen spätestens in drei Jahren nicht mehr wirklich greift, hatte ich bereits am Wochenende versucht darzulegen. Auch das derzeit mal wieder viel diskutierte Thema "Netzneutralität" wird von Obermann aufgegriffen. Er sieht nach wie vor keinen Verstoß seitens der neuen Pläne der Telekom hiergegen und sieht sich selbst als weißen Ritter zur Verteidigung der Gleichbehandlung von Datenpaketen im Netz. Zitat: "Wie Sie, wollen auch wir das freie und offene Internet. Und wir handeln entsprechend." Gleichzeitig lässt sich aber auch das Verhalten des geschätzten Herrn Obermann auf den Grundsatz der Netzneutralität übertragen. Der offene Brief richtet sich nämlich direkt an den Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler. Dieser hatte sich bereits vergangene Woche kritisch an den Telekom-Chef gewandt und seine Zeilen auch in die Öffentlichkeit getragen. Hierauf also nun die direkte Antwort, persönlich an Herrn Rösler. An die breite Masse hingegen wendet sich Obermann nicht. Soviel zum Thema Gleichbehandlung. Während demnächst also im DSL-Netz der Telekom beispielsweise Entertain-Pakete gleicher sind als andere Datenpakete, ist auch der Unmut des Bundeswirtschaftsministers gleicher als der der anderen Telekom-Kunden. Irgendwie lässt das tief blicken. Im Anschluss der offen Brief im Wortlaut. (via iFun) lesen Sie mehr
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Geschrieben von Florian Schimanke am Montag, 29. April 2013 um 07:52 in Technik
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Tags für diesen Artikel: netzneutralität, telekom

Apr 25: Telekom-Tarif "Special Complete Mobil XL" deutlich günstiger

Zugegeben, die Telekom gibt momentan in der Presse keine wirklich gute Figur ab. Grund dafür ist letzten Endes die Ankündigung, demnächst eine Drosselung der Internetgeschwindigkeit von DSL-Tarifen nach dem Verbrauch einer bestimmten Menge von Daten drastisch zu drosseln. Ich werde mich zu dem Thema am Wochenende noch einmal ausführlich in einem Kommentar äußern. Es gibt aber hin und wieder auch positive Nachrichten vom rosa Riesen zu vermelden. So bietet die Telekom noch bis zum 21. Mai ihren Mobilfunk-Tarif "Special Complete Mobil XL" für Neukunden zu einem deutlich reduzierten Preis an. Der normalerweise monatlich € 79,95 kostende Vertrag kostet dann inkl. Smartphone nur noch € 42,70 im Monat. Ohne Gerät sind es sogar nur € 33,20 monatlich. Enthalten sind in dem XL-Vertrag Flatrates sowohl für Telefongespräche in alle deutschen Mobilfunknetze und ins Festnetz, die Nutzung der WLAN-Hotspots der Telekom sowie eine SMS-Flat in alle Netze. Ein wenig dünn fällt lediglich das enthaltene Datenvolumen von 500 MB aus, welches man mit bis zu 7,2 MBit/s Geschwindigkeit nutzen kann. Anschließend wird wie gehabt auf 64 KBit/s gedrosselt. Weiteres Datenkontingent kann jedoch kostenpflichtig hinzu gebucht werden. Ein Klick auf die Grafik unten führt direkt zu dem Angebot.


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Geschrieben von Florian Schimanke am Donnerstag, 25. April 2013 um 17:06 in Technik
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Tags für diesen Artikel: iphone, telekom

Apr 22: Telekom führt Drosselung für DSL-Tarife ein [UPDATE]

Bei den Mobilfunktarifen ist die Drosselung der Internetgeschwindigkeit nach dem Verbrauch eines bestimmten Datenvolumens bereits Gang und Gebe. Nun soll dieses Modell auch auf die DSL-Anschlüsse ausgeweitet werden. Dies hat die Telekom heute offiziell bekannt gegeben. Je nach Anschlussgeschwindigkeit wird in künftigen Tarifen ein bestimmtes Inklusivvolumen enthalten sein, für das die volle gebuchte Geschwindigkeit zur Verfügung steht. Anschließend wird die Geschwindigkeit dann unabhängig vom gebuchten Tarif auf einheitliche 384 Kbit/s gedrosselt. Die Telekom begründet dies damit, dass die inzwischen entstehenden Datenvolumina lediglich von einem kleinen Teil der Nutzer zu verantworten sind, die man auf diese Weise ausbremsen möchte, da auch die Ausbaukosten des Netzes hierdurch steigen. Wer mehr Inklusivvolumen haben möchte, kann dies jedoch optional gegen einen Aufpreis hinzubuchen.

Laut Telekom liegt der Durchschnittsverbrauch eines DSL-Kunden bei 15 bis 20 GB Daten pro Monat. Im kleinsten Tarif mit einer Geschwindigkeit von 16.000 kBit sollen künftig 75 GB Daten inklusiv sein, ehe die Geschwindigkeit gedrosselt wird. Laut Telekom sollte diese Datenmenge mehr als genug sein und ausreichen, um "etwa zehn Filme in normaler Auflösung plus drei HD-Filme, plus 60 Stunden Internetradio, plus 400 Fotos und 16 Stunden Online-Gaming" durch die Leitung zu drücken.

Bereits geschlossene Verträge sind von der neuen regelung nicht betroffen. Sie gilt jedoch laut Kleingedrucktem für alle neu geschlossenen Verträge ab dem 02. Mai 2013. Die konkrete Umsetzung könnte jedoch noch ein bisschen länger auf sich warten lassen, da die Telekom zunächst noch die technischen Voraussetzungen erfüllen muss. Derzeit geht die Telekom davon aus, dass man die Limitierung technisch "nicht vor 2016 umsetzen" werde. Der Telekom-Dienst "Entertain" soll ebenso wenig gegen das Inklusivvolumen gerechnet werden, wie VoIP-Gespräche.

Ab dem 2. Mai 2013 sind folgende Volumina in den Festnetztarifen integriert:
Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 16 Mbit/s: 75 GB
Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 50 Mbit/s: 200 GB
Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s: 300 GB
Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Mbit/s: 400 GB

UPDATE: Inzwischen hat die Telekom eine zehn Fragen umfassende FAQ zu dem Thema veröffentlicht, die jedoch auch keine neuen Erkenntnisse im vergleich zu der gestern veröffentlichten Pressemitteilung enthält.

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Geschrieben von Florian Schimanke am Montag, 22. April 2013 um 17:09 in Technik
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Tags für diesen Artikel: telekom

Apr 17: Telekom: iPhone 5 und iPad 4 im Paket zum Sonderpreis

Die nächste Generation des iPhone blinzelt zwar quasi schon um die Ecke, dennoch ist das aktuelle Angebot der Telekom für den einen oder anderen sicherlich interessant. Unter dem Motto "Zwei Geräte, ein Preis!" bietet der rosa Riese aus Bonn aktuell ein iPad WiFi+LTE mit Retina-Display und 16 GB Speicherkapazität und ein iPhone 5, ebenfalls mit 16 GB Speicher im Paket für zusammen nur € 99,95 an. Voraussetzung ist der Online-Abschluss eines Complete Mobil XL-Vertrages mit 24 Monaten Laufzeit für € 89,- pro Monat. Enthalten sind in dem Tarif 2 GB Datenvolumen, eine SMS- und Telefon-Flat in alle deutschen Netze sowie 120 Telefon-Minuten aus dem EU-Ausland. Insgesamt spart man dabei satte € 530,-. Aktuell werden die beiden Geräte zu einem Preis von € 629,- für das iPad und € 679,- für das iPhone im Apple Store gehandelt. Die Aktion läuft noch bis Montag, den 22. April, also noch gut 5 Tage. Alle Informationen zu dem Angebot gibt es hier: Zwei Geräte, ein Preis!

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Geschrieben von Florian Schimanke am Mittwoch, 17. April 2013 um 18:41 in Apple
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Tags für diesen Artikel: ipad, iphone, telekom

Jan 29: Ursache gefunden: Telekom behebt iPhone 5 Probleme

Seit der Veröffentlichung des iPhone 5 klagen vornehmlich Telekom-Kunden über Verbindungsprobleme, die von roboterartig verzerrten Stimmen über Aussetzer während des Gesprächs bis hin zu einseitigem Verbindungsaufbau ohne Antwort der Gegenseite reichten. Bislang wurde unter anderem die neue LTE-Unterstützung des iPhone 5 als mögliche Ursache vermutet. Dies kann laut einer heute veröffentlichten offiziellen Stellungnahme jedoch ausgeschlossen werden. Nachdem die Diagnose-Phase im Telekom-Netz abgeschlossen ist, sind offenbar Softwarefehler Schuld an den Problemen. Diese werden in den kommenden Tagen per Update behoben, so dass die "gewohnte Qualität" in Kürze wieder erreicht sein sollte. Die Telekom schreibt dazu im hauseigenen Feedback-Forum: "Die Fehlerursachen sind weitestgehend analysiert und Maßnahmen zur Verbesserung der Sprachqualität befinden sich in der Umsetzung oder werden zur Überprüfung der Wirksamkeit pilotiert. Die Nutzung von LTE als Fehlerursache können wir bereits ausschließen. Unter anderem wurden die Fehler “einseitiger Verbindungsaufbau” und “Aussetzer zu Gesprächsbeginn” durch Softwareupdates im Telekom Mobilfunknetz behoben. Wir gehen davon aus, dass wir durch die getroffenen Maßnahmen alle unsere Dienste zeitnah wieder in gewohnter Qualität zur Verfügung stellen können." (via iFun)
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Geschrieben von Florian Schimanke am Dienstag, 29. Januar 2013 um 21:05 in iPhone
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Tags für diesen Artikel: apple, iphone, lte, telekom
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