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Apr 9: Neue Modelle der MacBook-Familie zur WWDC?
Das Jahr 2013 ist schon wieder über drei Monate alt und noch immer gibt es keine neuen Produkte oder Produktupdates von Apple. Nun ja, fast. Denn eigentlich hat Apple im Februar eine zumindest kleine Überarbeitung des Retina MacBook Pro herausgebracht und dabei die Preise zum Teil deutlich gesenkt. Letztere sollen nach einem aktuellen Bericht der Digitimes
unter anderem dafür verantwortlich sein, dass der Absatz des 13"-Modells des Retina MacBook Pro hinter den Erwartungen zurück liegt. Im selben Bericht werden zudem Quellen aus der Zuliefererkette zitiert, die ein weiteres Update der gesamten MacBook-Familie gegen Ende des zweiten Quartals erwarten, was eventuell terminlich auf die Worldwide Developers
Conference (WWDC) Anfang bis Mitte Juni hindeuten könnte. Damit reiht sich die Digitimes mit ihrer Erwartung in denselben Zeitrahmen ein, den unter anderem auch schon der in der Regel verlässliche KGI Securities analyst Ming-Chi Kuo in den Raum warf. Während ein Design-Update nicht zu erwarten ist, wird Apple aller Voraussicht nach Intels neue Haswell-Prozessoren in der nächsten MacBook-Generation verbauen, die Ende Mai auf den Markt kommen sollen. (via MacRumors)
Erst gestern waren Berichte aufgekommen, wonach ein neues Modell des Mac Pro eventuell schon in diesem Monat zu erwarten ist. So schleppend, wie das Jahr 2013 angefangen hat, kommt nun also langsam ein bisschen Bewegung in das Thema neue Apple Produkte.
Mär 16: iPad mini mit Retina-Display erneut für Herbst erwartet
Man hat irgendwie das Gefühl, als seien es aktuell hauptsächlich Analysten, die mit ihren Prognosen und Vorhersagen für die meisten Gerüchte rund um Apple verantwortlich sind. Gerade bei diesem Personenkreis sollte man allerdings eine Menge Vorsicht walten lassen. Dennoch klingen die aktuellen Aussagen des Analysten Paul Semenza von DisplaySearch, zumindest durchaus plausibel. Seinen Nachforschungen unter den Display-Zulieferern zufolge soll Apple, wie allerdings ohnehin bereits erwartet, im dritten oder vierten Quartal dieses Jahres ein iPad mini mit Retina-Display auf den Markt bringen. Die Auflösung soll dann bei 2048 x 1536 Pixeln liegen, was derselben Auflösung entspräche wie beim aktuellen Retina iPad, allerdings eine deutlich höhere Pixeldichte von 324ppi bedeuten würde. Auch dies ist nicht weiter überraschend, da Apple es auf diese Weise vermeiden könnte, die Entwickler zu einer Anpassung der bereits bestehenden Apps zu zwingen. Die größten Herausforderungen bei der Fertigung eines solchen Displays liegen aktuell noch in dem extrem dünnen iPad mini Gehäuse. UnterUmständen müsste Apple dieses für das Retina-Display leicht dicker machen, ähnlich wie es auch schon beim großen Retina iPad der Fall war.
Sollte der genannte Zeitrahmen korrekt sein, würde Apple sein iPad mini erneut einige Wochen nach dem großen Konkurrenten Google auf ein hochauflösendes Display umstellen. Das Nexus 7 mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln bei 323ppi soll im zweiten Quartal auf den Markt kommen. Im vergangenen Jahr hatte Google sein erstes Tablet in diesem Formfaktor ebenfalls bereits ein paar Wochen auf dem Markt, ehe Apple mit dem iPad mini nachzog.
Vor Paul Semenza hatte bereits der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo ein iPad mini mit Retina Display für den Herbst angekündigt. Laut Rene Richie von iMore könnte Apple allerdings auch bereits im kommenden Monat eine neue Generation des kleinen iPad auf den Markt bringen. Dieses dürfte dann allerdings (nicht zuletzt aufgrund der oben genannten Schwierigkeiten) noch nicht über ein Retina-Display verfügen.
Feb 13: Apple aktualisiert MacBooks und senkt die Preise
Per Pressemitteilung hat Apple heute bekannt gegeben, dass verschiedene Modelle von MacBook Pro und MacBook Air ab sofort mit schnelleren Prozessoren zur Verfügung stehen und zudem teils drastisch im Preis gesenkt werden. Damit ist das 13" Retina MacBook Pro ab sofort zu einem Preis ab € 1.499,- (zuvor ab € 1.749,-) für das Modell mit einem 2,5 GHz Dual-Core Prozessor und mit 128 GB Flash-Speicher bzw. ab
€ 1.699,- (zuvor ab € 2.049,-) mit einem 2,6 GHz Dual-Core Prozessor und 256 GB Flash-Speicher erhältlich. Das 15" Retina MacBook Pro gibt es ab sofort mit einem 2,4 GHz Quad-Core Prozessor und 256 GB Flash-Speicher zu einem Preis ab € 2.199,- (vorher ab € 2.279,-) oder mit einem 2,7 GHz
Quad-Core Prozessor, 512 GB Flash-Speicher und 16 GB Arbeitsspeicher zu einem Preis ab € 2.799,- (vorher ab € 2.899,-) im Apple Store. Zudem ist das 13"-Modell des MacBook Air mit 256 GB
Flash-Speicher ab sofort zu einem günstigeren Preis von € 1.399,- (vorher € 1.449,-) zu haben. Alle genannten Geräte sind ab sofort im Apple Store mit sofortiger Verfügbarkeit bestellbar. Außerdem hat Apple noch diverse weitere Preise gesenkt, wie die folgende Übersicht zeigt:
- 13" MacBook Pro 2,5 GHz: ab € 1.199,- (vorher € 1.249,-)
- 13" MacBook Pro 2,9 GHz: ab € 1.399,- (vorher € 1.449,-)
- 15" MacBook Pro 2,3 GHz: ab € 1.799,- (vorher € 1.879,-)
- 13" Retina MacBook Pro 2,5 GHz: ab € 1.499,- (vorher € 1.749,-)
- 13" Retina MacBook Pro 2,6 GHz: ab € 1.699,- (vorher € 2.049,-)
- 15" Retina MacBook Pro 2,4 GHz: ab € 2.199,- (vorher € 2.279,-)
- 15" Retina MacBook Pro 2,6 GHz: ab € 2.799,- (vorher € 2.899,-)
- 11" MacBook Air 64 GB: ab € 999,- (vorher € 1.049,-)
- 11" MacBook Air 128 GB: ab € 1.099,- (vorher € 1.149,-)
- 13" MacBook Air 128 GB: ab € 1.199,- (vorher € 1.249,-)
- 13" MacBook Air 256 GB: ab € 1.399,- (vorher € 1.549,-)
Dem aufmerksamen Beobachter wird aufgefallen sein, dass Apple die größere Standardvariante des 15" MacBook Pro aus dem Programm genommen hat. Allerdings kann man auch das verbliebene Modell mit den entsprechenden hochwertigeren Komponenten konfigurieren, so dass man sich effektiv auch das High-End Modell weiterhin zusammenstellen kann. (danke an Jonas, Schiran und Marcus!)
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Jan 16: Apples mögliche Produkt-Roadmap für das Jahr 2013
Der in der Vergangenheit schon des Öfteren äußerst treffsichere KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo hat in der vergangenen Nacht einen Bericht veröffentlicht, der auch eine mögliche Roadmap für Apples diesjährige Produktaktualisierungen und -neuvorstellungen enthält. (via MacRumors) Ähnlich wie im vergangenen Jahr könnte es seinen Informationen zufolge dabei erneut zu einer Ballung dieser Vorstellungen kommen, allerdings in diesem Jahr eher im dritten Quartal. Betroffen sein könnten dabei so ziemlich alle Apple-Produkte, von den iOS-Geräten über die Mac-Familie bis hin zum Apple TV. Einen kompletten Apple-Fernseher erwartet Kuo dabei aber ebenso wenig, wie Retina-Displays im iMac und MacBook Air. Aber der Reihe nach.
- iPhone (Juni/Juli): Nach den Spekulationen und Gerüchten der vergangenen Tage liefert Kuo eine erfrischend entspannte Prognose für das iPhone im Jahr 2013. So erwartet er, dass Apple sowohl ein iPhone 5S, als auch ein überarbeitetes iPhone 5 vorstellen wird. Dabei wird Apple der Tradition treu bleiben und das iPhone 5S lediglich im Inneren aktualisieren. Dort sollen dann unter anderem ein A7-Chip, ein Fingerabdrucks-Sensor und Verbesserungen bei der Kamera zum Einsatz kommen. Bei der kolportierten günstigeren iPhone-Variante soll es sich mehr oder weniger um ein modifiziertes iPhone 5 handeln, welches dann in einem etwas dickeren Kunststoff-Gehäuse steckt und in sechs verschiedenen Farben erhältlich sein wird.
- iPad and iPad mini (3. Quartal): Kuo erwartet das Apple beide Geräte im dritten Quartal aktualisieren und dabei dem iPad mini ein Retina-Display spendieren wird, während der Rest des Geräts äußerlich unverändert bleibt. Die fünfte Generation des iPad soll wie erwartet spürbar dünner und leichter werden und sich beim Design am iPad mini orientieren.
- MacBook Pro (3. Quartal): Hier soll Apple planen, sich von den Non-Retina MacBook Pro Modellen im Jahr 2013 zu verabschieden. Die neuen Retina-Modelle sollen dabei im Preis gegenüber der aktuellen Generation fallen und sich dann wohl preislich zwischen dem aktuellen MacBook Pro und Retina MacBook Pro befinden. Zudem soll Apple bereits bei der zweiten Generation auf ein leicht modifiziertes, aber nicht weiter beschriebenes, neues Design setzen.
- MacBook Air (Ende 2. Quartal): Da es nach wie vor Schwierigkeiten gibt, ein Retina-Display in das extrem schlanke MacBook Air zu verbauen, glaubt Kuo nicht daran, dass dies im Jahr 2013 geschehen wird. Stattdessen wird der Fokus der Aktualisierung Ende des zweiten Quartals wohl eher auf dem Umstieg auf Intels neue energiesparende Haswell-Plattform liegen.
- Desktop-Macs (4. Quartal): Während der Aktualisierungszyklus des iPad mittlerweile offenbar auf unter einem Jahr gesunken ist, erwartet Kuo die nächste Aktualisierung des iMac und Mac mini in etwa ein Jahr nach der Vorstellung der aktuellen Generation und damit erneut im vierten Quartal. Ähnlich wie beim MacBook Air erwartet der Analyst aber auch beim iMac, trotz der relativ großen Zeitspanne zwischen den Aktualisierungen, noch kein Retina-Display in der kommenden Generation. Auch hier seien der Umstieg auf die Haswell-Plattform die größte Neuerung in diesem Jahr. Interessanterweise erwähnt Kuo nicht den Mac Pro, für den Apple CEO für das Jahr 2013 ein größeres Update für das Jahr 2013 angekündigt hat.
- iPod touch (3. Quartal): Das dritte Quartal soll offenbar ganz im Zeichen der iOS-Gerätefamilie stehen. So erwartet Kuo in diesem Zeitraum auch den neuen iPod touch, der sich wohl weitgehend an den Neuerungen des iPhone orientieren wird. Zudem wird Apple dann auch die aktuell als günstige Alternative verkaufte vierte Generation des iPod touch einstellen und durch ein überarbeitetes Modell der fünften Generation mit 8 GB Speicherkapazität und ohne Kamera auf der Rückseite zu einem Preis von $ 199,- ersetzen.
- Apple TV (Ende erstes Quartal): Die neue, nur in Details aktualisierte Version des Apple TV könnte bereits Ende dieses Quartals auf den Markt kommen, wobei Kuo keine Informationen zu den Neuerungen nennt. Wie bereits eingangs erwähnt, erwartet er auch keinen kompletten Fernseher aus dem Hause Apple für das Jahr 2013. Als Grund dafür nennt Kuo vor allem die Probleme bei den Verhandlungen mit den Rechte-Inhabern und Apples nicht vorhandene Erfahrung im Fernseh-Bereich. Das Gerät könnte dann aber 2014 tatsächlich auf den Markt kommen.
Bei all den oben genannten Prognosen handelt es sich natürlich lediglich um Erwartungen von Ming-Chi Kuo auf Basis der ihm vorliegenden Informationen, weswegen sie selbstverständlich nicht in Stein gemeißelt sind. Kuo hat in der Vergangenheit allerdings bereits bewiesen, dass seine Vorhersagen recht zuverlässig sind. Was in der Aufstellung fehlt, sind die Software-Produkte von Apple. In Sachen Betriebssysteme erwarte ich, vor dem Hintergrund der oben genannten Zeiträume, sowohl iOS 7 als auch OS X 10.9 im Sommer dieses Jahres, mit einer finalen Vorstellung auf der noch nicht terminierten WWDC.
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Dez 14: DigiTimes-Gerüchte zu kommenden iPads
Nov 7: iPad mini wohl ab 2013 mit Retina-Display
Okt 27: Unter die Haube geschaut: Neue iPads und Macs
Es hat inzwischen schon Tradition, dass den Produkt-Neuvorstellungen von Apple kurze Zeit nach ihrer Verfügbarkeit direkt unter die Haube geschaut wird. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass dies auch mit den am vergangenen Dienstag präsentierten neuen iPads und dem 13" Retina MacBook Pro geschehen ist. Bei letzterem bestätigte sich so unter anderem, dass die bereits Ende Juni in der Geekbench-Datenbank aufgetauchten Testergebnisse offenbar in der Tat authentisch waren. Immerhin stimmen die aktuell veröffentlichten Testergebnisse
mit denen von damals größtenteils überein. Gleiches gilt für den Vergleicht mit der Leistungsfähigkeit der Nicht-Retina Modelle aus dem Juni. Die Benchmarks von Geekbench zielen hauptsächlich auf die Performance von Prozessor und Speicher, weswegen die Ergebnisse von der Wahrnehmung in der täglichen Arbeit abweichen können. Wer sich dafür interessiert, wie das 13" Retina MacBook Pro von innen aussieht, sollte den Kollegen von iFixit einen Besuch abstatten. Dort wurde das neue Gerät nämlich inzwischen traditionsgemäß fachmännisch in seine Einzelteile zerlegt.






