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Mai 17: Schwierige Verhandlungen: Kein iRadio zur WWDC?

Am Mittwoch präsentierte Google auf der Keynote zur Eröffnung der Entwicklerkonferenz "Google I/O" einen eigenen Musikstreaming-Dienst, der sich künftig in direktem Wettkampf mit Spotify und Rdio befinden wird. Auch Apple soll bereits seit geraumer Zeit an einem solchen Dienst arbeiten, der gerüchtehalber auf der WWDC in gut drei Wochen vorgestellt werden soll. Allerdings soll es nach wie vor Schwierigkeiten bei den Verhandlungen mit Warner, BMG und Sony geben, während Pranchenprimus Universal dem Deal bereits zugestimmt hat. Google hat es auf der Keynote zwar vermieden bekanntzugeben, welche Labels mit an Bord sind und wie viele Songs für das Streaming zur Verfügung stehen, dennoch konnte man den Dienst vor Apple vermelden. The Verge (via MacRumors) nimmt sich dieser Thematik aktuall an und sieht die Gründe in einem hybrideren Ansatz, den Apple zu realisieren versucht. Googles Dienst erinnert dabei an Anbieter wie Spotify und Rdio. Dienste also, deren Bedingungen in der Branche bereits weitgehend verhandelt sind. Apple hingegen soll an einem hybriden Ansatz arbeiten, der On-Demand-Angebote mit einem personalisierten Radio nach dem Vorbild von Pandora zu verschmelzen versucht. Da dieser Ansatz komplett neu ist, müssten auch die Lizenzbedingungen von Grund auf neu ausgehandelt werden. The Verge geht daher aktuell eher nicht davon aus, dass der Dienst tatsächlich auf der WWDC angekündigt werden könnte.
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Geschrieben von Florian Schimanke am Freitag, 17. Mai 2013 um 18:59 in iPod / iTunes
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Tags für diesen Artikel: apple, iradio, itunes, rumor, wwdc

Mai 16: Apple veröffentlicht iTunes 11.0.3

Apple hat am heutigen Abend iTunes 11.0.3 veröffentlicht und dabei verschiedene neue Funktionen in seine eierlegende Wollmilch-Jukebox eingebaut. Neu sind unter anderem die Optik des Mini-Players, eine verbesserte Songs-Ansicht und eine bessere Unterstützung für Multi-Disc Alben. Der neue Mini-Player hat dabei eine Ansicht spendiert bekommen, die vor allem das Album-Cover in den Vordergrund rückt. Zudem gibt es nun einen Fortschrittsbalken direkt in der normalen Mini-Player-Ansicht. Die weiteren Neuerungen erlauben nun die Ansicht von Multi-Disc Alben als einzelnes Album und bringen Performance-Verbesserungen bei großen iTunes-Mediatheken. Das Update kann über die Softwareaktualisierung geladen werden.
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Geschrieben von Florian Schimanke am Donnerstag, 16. Mai 2013 um 20:18 in iPod / iTunes
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Tags für diesen Artikel: apple, itunes, mac, update

Mai 16: Apple gibt Gewinner des 50 Milliarden Countdowns bekannt

Am gestrigen Abend erreichte Apples Countdown zu 50 Milliarden Downloads aus dem [iOS] AppStore sein Ziel. Und mit diesem Moment braucht sich nun auch ein glücklicher AppStore-Kunde auf lange Sicht keine Gedanken mehr um Guthaben und Kosten in Apples virtuellem Kaufhaus machen. Per Pressemitteilung hat Apple heute nun den glücklichen Gewinner des iTunes-Gutscheins in Höhe von $ 10.000 bekannt gegeben. Nachdem sich beim letzten Countdown ein Deutscher aus Hannover über einen Gutschein freuen durfte, geht das Guthaben dieses Mal wieder in die USA, genauer gesagt nach Mentor, Ohio. Dort hat nämlich Brandon Ashmore die exakt 50 milliardste App herunter geladen. Dabei handelte es sich um den Titel "Say the Same Thing", ein kostenloses Spiel mit sozialem Anstrich, bei dem man Wörterbrücken mit einem Mitspieler bauen muss. Apple zitiert seinen verantwortlichen Manager für Internetdienste, Eddy Cue, mit den folgenden Worten: "Apple möchte sich bei unseren einfach unglaublichen Kunden und Entwicklern für das Übertreffen der 50 Milliarden Apps Download-Marke bedanken. Der App Store hat die Art wie Menschen ihre mobilen Geräte verwenden komplett verändert und hat ein wachsendes Ökosystem von Apps erschaffen, aus dem bislang über 9 Milliarden US-Dollar an Entwickler ausgezahlt worden sind. Wir sind total geplättet diesen Meilenstein in weniger als fünf Jahren übertroffen zu haben." Updates und erneute Downloads werden von Apple übrigens nicht in die Statistik eingerechnet. Bleibt mir nur noch zu sagen: Glückwunsch, Brandon!
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Geschrieben von Florian Schimanke am Donnerstag, 16. Mai 2013 um 17:02 in AppStore
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Tags für diesen Artikel: apple, appstore, itunes

Mai 15: Startet Google einen eigenen Musikstreaming-Dienst?

Nicht nur Apple veranstaltet jeden Sommer seine Entwicklerkonferenz WWDC. Auch Konkurrent Google ist mit seiner unter dem Namen "Google I/O" firmierenden Konferenz Jahr für Jahr zu dieser Jahreszeit am Start. Diese beginnt am heutigen Abend um 18:00 Uhr mit einer Keynote im Moscone Center in San Francisco. Wer mag, kann sich das Treiben der Apple-Konkurrenz auch in einem Live-Stream anschauen. Als Themen werden dabei das dem Game Center ähnelnde Gaming-Framework "Play Games", Android 4.3 und ein verbessertes Nexus 4 gehandelt. Aktuellen Berichten der New York Times und von The Verge zufolge könnte Google aber auch noch einen eigenen Musik-Streaming-Dienst nach dem Vorbild von Spotify oder Rdio in der Schublade haben. Dies ist vor allem deswegen interessant, weil Apple bereits seit einiger Zeit Bestrebungen in dieselbe Richtung nachgesagt werden, die bislang aber vor allem an den Abgaben an die Rechteinhaber gescheitert sein sollen. Laut The Verge soll Google bereits entsprechende Deals mit den drei großen Labels Universal, Sony und Warner in der Tasche haben, ohne das dabei jedoch klar ist, wie die Einzelheiten des Abkommens aussehen. Die New York Times geht jedoch davon aus, dass Google den Dienst lediglich in einer kostenpflichtigen Variante anbieten wird und nicht in einer durch Werbung finanzierten Freemium-Version. Die Kosten für den Nutzer sollen dabei vergleichbar mit denen von Spotify sein und bei etwa $ 10 pro Monat liegen.

Vergleiche mit Apples gemunkelten "iRadio" zu ziehen, sind allerdings müßig. Nach den Gerüchten wird Google sich mit seinem Dienst wohl eher an Spotify orientieren, während Apples iRadio eher dem Angebot von Pandora ähneln soll. Der zeitliche Zusammenhang mit den Gerüchten um Apple ist dennoch interessant und folgt einem bekannten Muster. Gerüchte um einen Musikstreaming-Dienst von Apple und Google baut etwas ähnliches. Gerüchte um eine iWatch von Apple und Samsung lässt verlauten, man baue bereits seit einiger Zeit an so einem Produkt. Mutmaßungen um einen Innovationsstau bei Apple hin oder her. Nach wie vor schaut eine ganze Branche nach Cupertino und wartet auf das, was sich Apple als nächste Revolution ausdenken wird.

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Geschrieben von Florian Schimanke am Mittwoch, 15. Mai 2013 um 17:02 in iPod / iTunes
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Tags für diesen Artikel: apple, google, itunes, rumor

Mai 14: Neuer Dan Brown Roman "Inferno" als iBook verfügbar

Am Dienstagvormittag ein kleiner Tipp für alle Leseratten. Seit heute lässt sich der neue Dan Brown Roman "Inferno" nicht nur bei Amazon als gebundene Ausgabe und in der Kindle-Edition bestellen, sondern auch als iBook und gesprochenes Hörbuch laden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht erneut der Kunstgeschichte-Professor und Symbologie-Experte Robert Langdon, der auch schon in den Dan Brown Titeln "Sakrileg - Der Da Vinci Code" und "Illuminati" mystisch-religiöse Rätsel löste und Verschwörungen aufdeckte. In Inferno wird Langdon "mit Geheimnissen, Rätseln und einer Verschwörung konfrontiert, die ihre Wurzeln in einem der berühmtesten und dunkelsten Meisterwerke der Literatur haben: Dantes Göttliche Komödie" konfrontiert. Ich persönlich mag die Schreibweise und die Stories von Dan Brown sehr und freue mich auf die 685 Seiten in der iBooks-Version auf meinem iPad mini.

  • Inferno - Gebundene Ausgabe bei Amazon (€ 26,-)
  • Inferno - Kindle Edition bei Amazon (€ 19,99)
  • Inferno - iBook (€ 19,99)
  • Inferno - Hörbuchfassung (17 Stunden) bei Audible (€ 34,95)
  • Inferno - Hörbuchfassung (7 Stunden) bei iTunes (€ 17,99)
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Geschrieben von Florian Schimanke am Dienstag, 14. Mai 2013 um 11:17 in iPod / iTunes
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Tags für diesen Artikel: ibooks, itunes

Mai 11: Zweistufige Bestätigung für Apple-ID nun auch in Deutschland [UPDATE]

Mitte März hatte Apple in den USA, Großbritannien, Australien, Irland und Neuseeland damit begonnen, die inzwischen von vielen Internet-Unternehmen präferierte Zwei-Schritt-Überprüfung für seine Apple-ID einzuführen. Hierbei wird ein "vertrautes Gerät" definiert, welches anschließend für den Empfang eines Sicherheits-Codes verwendet wird, den man wiederum benötigt, wenn man sein Passwort vergessen hat oder sonstigen Änderungen am Account vorgenommen werden sollen. Unter anderem werden damit auch die nicht gut angekommenen drei Sicherheitsfragen abgelöst, die Apple hierfür bislang verwendet hatte. Seit gestern Abend steht diese Funktion nun weltweit zur Verfügung, so dass sie auch für deutsche Apple-IDs aktiviert werden kann. Hierzu meldet man sich zunächst auf Apples Webseite zur Verwaltung der Apple-ID an und wählt dort die Option "Apple-ID verwalten". Unter dem Punkt "Kennwort und Sicherheit" klickt man zunächst auf "Zweistufige Bestätigung" und anschließend auf "Erste Schritte". Alles weitere wird danach auf dem Bildschirm erklärt. Unter anderem bestimmt man hier dann mindestens ein "vertrauenswürdiges Gerät", an das unmittelbar von Apple ein Bestätigungscode gesendet wird, der anschließend in ein entsprechendes Formular eingegeben wird.

Wichtig: Neben dem Bestätigungscode erhält man auch noch einen 14-stelligen Wiederherstellungschlüssel, den man am besten ausgedruckt an einem sicheren Ort aufbewahrt. Dieser Schlüssel wird benötigt, wenn man keinen Zugriff mehr auf die vertrauenswürdigen Geräte oder sein Kennwort vergessen hat.

Nach der Einrichtung der zweistufige Bestätigung für die Apple-ID benötigt man für Änderungen am eigenen Account neben der ID und dem Passwort fortan auch ein zugehöriges vertrauenswürdiges Gerät. Apple hat für alle Fragen rund um die neue Funktion bereits eine umfangreiche deutschsprachige FAQ veröffentlicht. Das Feature wird aktuell noch ausgerollt, so dass es vorkommen kann, dass noch nicht jeder User hierauf Zugriff hat. Dies sollte sich in den kommenden Stunden aber ändern. Die Nutzung ist jedem Besitzer einer Apple-ID wärmstens empfohlen.

UPDATE: Inzwischen hat Apple die neue Funktion wieder ausgesetzt. Es ist aber davon auszugehen, dass sie wohl schon bald wieder für weitere Apple-IDs zur Verfügung stehen wird.

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Geschrieben von Florian Schimanke am Samstag, 11. Mai 2013 um 16:58 in Apple
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Tags für diesen Artikel: apple, icloud, itunes

Mai 10: [iOS] AppStore Perlen 19/13

Erst vor Kurzem rief das Verbraucherschutzministerium Hessen eine bereits länger vorhandene Unzulänglichkeit des AppStore auf den Plan. Während Verbraucher beim Onlinekauf physischer Güter wie DVDs, Elektronik oder Kleidung ein 14-tägiges Rückgaberecht besitzen, können digitale Güter wie MP3s oder digitale Kopien von Filmen nicht zurück gegeben werden. Gleiches gilt auch für Apps. Apple bietet hier lediglich aus Kulanzgründen pro Kunde eine Rückgabe pro Jahr an. Das Ministerium fordert nun, diesen Umstand zu beheben. Eine deutlich bessere Variante bringt aus meiner Sicht Amy Worrall (via Daring Fireball) ins Spiel. Sie setzt sich dafür ein, dass Apple mit iOS 7 eine generelle Möglichkeit für Entwickler einführt, zeitlich begrenzte Demo-Versionen ihrer Apps in den Store stellen zu können. Der Entwickler könne dann entscheiden, ob er seine App 1, 7 oder 30 Tage als Demoversion bereitstellt, oder diese Möglichkeit deaktiviert. Im AppStore könnte dann ein neuer Button "7 Tage testen" neben dem klassischen "App kaufen"-Button erscheinen, während geladene Demoversionen einen Banner "Demo" tragen, so wie seit iOS 6 neu geladene, aber noch nicht gestartete Apps einen "Neu"-Banner besitzen. Während die Demoversion dann genutzt wird, wird am oberen Rand permanent unter der Statusleiste ein Balken eingeblendet, der hieran erinnert und zudem die restliche Laufzeit der Demoversion anzeigt. Ein Tap auf den Balken öffnet den AppStore und lässt den Nutzer die App dort kaufen. Pro Apple-ID soll lediglich eine Test-Phase einer App zur Verfügung stehen. Eine aus meiner Sicht sehr gute und vor allem praktikable Idee, die sich hevorragend in Apples Ökosystem eingliedern ließe. Nun aber viel Spaß mit den [iOS] AppStore Perlen dieser Woche!

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Geschrieben von Florian Schimanke am Freitag, 10. Mai 2013 um 17:09 in AppStore
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Tags für diesen Artikel: appstore, itunes, perlen

Mai 10: iRadio: Nach wie vor Verhandlungen mit Sony und Warner

Schenkt man den allgemeinen Gerüchten Glauben, hatte Apple schon geplant, im letzten Jahr einen eigenen Musik-Streamindienst nach dem Vorbild von Spotify, Pandora oder Rdio an den Start zu bringen. Gescheitert ist dies bislang offenbar an schwierigen Verhandlungen mit den Rechteinhabern, sprich den drei großen Plattenlabels. Während man sich mit Universal Music angeblich inzwischen einigen konnte, ziehen sich die Verhandlungen mit Sony und Warner offenbar weiter hin, wie aktuell die Financial Times berichtet. Demnach soll Apple bereit sein, zwischen 6 und 13 Cent pro 100 gestreamter Titel an die Rechteinhaber zu zahlen. Die FT will zudem erfahren haben, dass Apple hart an einer Einigung bis zum Sommer, vermutlich zur WWDC arbeitet. So soll man in Cupertino inzwischen ein dreiteiliges Angebot vorgelegt haben. Dieses beinhaltet zum einen den bereits angesprochenen Betrag für das Streamen der Musik. Hinzu gesellen sich ein Anteil der der Einnahmen von über die in iRadio wohl enthaltener Werbung und eine garantierte Mindestsumme für die Dauer des Vertrages. Allerdings bringt die FT auch eine neue Variante für den Funktionsumfang von iRadio ins Spiel. So will man offenbar bei Apple nicht eine Kopie von Spotify bauen, da man hierdurch eine Kanibalisierung der Verkäufe über den iTunes Music Store fürchtet. Stattdessen soll der Dienst eher dazu dienen, neue Musik zu entdecken und diese dann direkt über iTunes zu erwerben. Drücken wir die Daumen, dass wir in gut vier Wochen auf der WWDC mehr erfahren. (via MacRumors)
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Geschrieben von Florian Schimanke am Freitag, 10. Mai 2013 um 10:01 in iPod / iTunes
Kommentare: (9) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: apple, iradio, itunes, rumor, wwdc
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