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Jan 29: Vereinzelte Berichte über Update-Probleme bei iOS 6.1
Bei so gut wie jedem Update gibt es vereinzelte Probleme. So auch beim gestern veröffentlichten iOS 6.1. Um jedoch gleich einer möglichen Qualitäts-Diskussion hinsichtlich aktueller Apple-Produkte vorzubeugen, sei angemerkt, dass dies wie eingangs erwähnt relativ normal ist. Jede Gerätekonfiguration ist unterschiedlich, weswegen es für Softwarehersteller so gut wie unmöglich ist, auf alles vorbereitet zu sein. Der Großteil der Aktualisierungen ist dennoch problemlos über die Bühne gegangen. Nichts desto trotz möchte ich kurz auf die mir bekannten Probleme und mögliche Lösungsansätz eingehen. Auf dem iPod touch der 5. Generation und vereinzelten iPads gab es offenbar trotz aktiver Internetverbindung Schwierigkeiten mit der Überprüfung des Updates nach erfolgter Installation. (danke für die Mails hierzu!) Dies kann unter anderem an den stark überlaufenen Servern in den ersten Stunden gelegen haben oder aber auch an im Code enthaltenen Problemen mit der Überprüfung. Sollte es auch heute noch bei dem einen oder anderen Probleme geben, empfiehlt es sich, das Update nicht OTA, sondern bei angeschlossenem Gerät über iTunes am Rechner zu laden.
Auch auf dem Apple TV gibt es vereinzelte Problemberichte beim Update. Auch ich war hiervon betroffen. Die Berichte reichen von einem Abbrechen des Vorgangs bei "Schritt 1 von 2" bis hin zu einem Einfrieren des Geräts im "Was ist neu"-Bildschirm, wie es bei mir der Fall war. Im Zweifel lässt sich auch das Apple TV zurücksetzen. Hierzu benötigt man ein Micro-USB Kabel, um das Apple TV mit einem Rechner zu verbinden. Die Wiederherstellung läuft dann über iTunes. Apple beschreibt in einem Support-Dokument, wie dies geschieht.
Von einem weiteren Bug berichtet mir mein Leser Michael (danke dafür!). Er schreibt: "Und zwar habe ich leider mein Datenvolumen verbraucht für diesen Monat und hab mal versucht, Musik zu hören über iTunes in the cloud... Der Anfang ging, doch wenn der Song stoppte um weiterzuladen und ich in den Sperrbildschirm gewechselt bin, ist dann folgendes passiert:"
Jan 16: Apples mögliche Produkt-Roadmap für das Jahr 2013
Der in der Vergangenheit schon des Öfteren äußerst treffsichere KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo hat in der vergangenen Nacht einen Bericht veröffentlicht, der auch eine mögliche Roadmap für Apples diesjährige Produktaktualisierungen und -neuvorstellungen enthält. (via MacRumors) Ähnlich wie im vergangenen Jahr könnte es seinen Informationen zufolge dabei erneut zu einer Ballung dieser Vorstellungen kommen, allerdings in diesem Jahr eher im dritten Quartal. Betroffen sein könnten dabei so ziemlich alle Apple-Produkte, von den iOS-Geräten über die Mac-Familie bis hin zum Apple TV. Einen kompletten Apple-Fernseher erwartet Kuo dabei aber ebenso wenig, wie Retina-Displays im iMac und MacBook Air. Aber der Reihe nach.
- iPhone (Juni/Juli): Nach den Spekulationen und Gerüchten der vergangenen Tage liefert Kuo eine erfrischend entspannte Prognose für das iPhone im Jahr 2013. So erwartet er, dass Apple sowohl ein iPhone 5S, als auch ein überarbeitetes iPhone 5 vorstellen wird. Dabei wird Apple der Tradition treu bleiben und das iPhone 5S lediglich im Inneren aktualisieren. Dort sollen dann unter anderem ein A7-Chip, ein Fingerabdrucks-Sensor und Verbesserungen bei der Kamera zum Einsatz kommen. Bei der kolportierten günstigeren iPhone-Variante soll es sich mehr oder weniger um ein modifiziertes iPhone 5 handeln, welches dann in einem etwas dickeren Kunststoff-Gehäuse steckt und in sechs verschiedenen Farben erhältlich sein wird.
- iPad and iPad mini (3. Quartal): Kuo erwartet das Apple beide Geräte im dritten Quartal aktualisieren und dabei dem iPad mini ein Retina-Display spendieren wird, während der Rest des Geräts äußerlich unverändert bleibt. Die fünfte Generation des iPad soll wie erwartet spürbar dünner und leichter werden und sich beim Design am iPad mini orientieren.
- MacBook Pro (3. Quartal): Hier soll Apple planen, sich von den Non-Retina MacBook Pro Modellen im Jahr 2013 zu verabschieden. Die neuen Retina-Modelle sollen dabei im Preis gegenüber der aktuellen Generation fallen und sich dann wohl preislich zwischen dem aktuellen MacBook Pro und Retina MacBook Pro befinden. Zudem soll Apple bereits bei der zweiten Generation auf ein leicht modifiziertes, aber nicht weiter beschriebenes, neues Design setzen.
- MacBook Air (Ende 2. Quartal): Da es nach wie vor Schwierigkeiten gibt, ein Retina-Display in das extrem schlanke MacBook Air zu verbauen, glaubt Kuo nicht daran, dass dies im Jahr 2013 geschehen wird. Stattdessen wird der Fokus der Aktualisierung Ende des zweiten Quartals wohl eher auf dem Umstieg auf Intels neue energiesparende Haswell-Plattform liegen.
- Desktop-Macs (4. Quartal): Während der Aktualisierungszyklus des iPad mittlerweile offenbar auf unter einem Jahr gesunken ist, erwartet Kuo die nächste Aktualisierung des iMac und Mac mini in etwa ein Jahr nach der Vorstellung der aktuellen Generation und damit erneut im vierten Quartal. Ähnlich wie beim MacBook Air erwartet der Analyst aber auch beim iMac, trotz der relativ großen Zeitspanne zwischen den Aktualisierungen, noch kein Retina-Display in der kommenden Generation. Auch hier seien der Umstieg auf die Haswell-Plattform die größte Neuerung in diesem Jahr. Interessanterweise erwähnt Kuo nicht den Mac Pro, für den Apple CEO für das Jahr 2013 ein größeres Update für das Jahr 2013 angekündigt hat.
- iPod touch (3. Quartal): Das dritte Quartal soll offenbar ganz im Zeichen der iOS-Gerätefamilie stehen. So erwartet Kuo in diesem Zeitraum auch den neuen iPod touch, der sich wohl weitgehend an den Neuerungen des iPhone orientieren wird. Zudem wird Apple dann auch die aktuell als günstige Alternative verkaufte vierte Generation des iPod touch einstellen und durch ein überarbeitetes Modell der fünften Generation mit 8 GB Speicherkapazität und ohne Kamera auf der Rückseite zu einem Preis von $ 199,- ersetzen.
- Apple TV (Ende erstes Quartal): Die neue, nur in Details aktualisierte Version des Apple TV könnte bereits Ende dieses Quartals auf den Markt kommen, wobei Kuo keine Informationen zu den Neuerungen nennt. Wie bereits eingangs erwähnt, erwartet er auch keinen kompletten Fernseher aus dem Hause Apple für das Jahr 2013. Als Grund dafür nennt Kuo vor allem die Probleme bei den Verhandlungen mit den Rechte-Inhabern und Apples nicht vorhandene Erfahrung im Fernseh-Bereich. Das Gerät könnte dann aber 2014 tatsächlich auf den Markt kommen.
Bei all den oben genannten Prognosen handelt es sich natürlich lediglich um Erwartungen von Ming-Chi Kuo auf Basis der ihm vorliegenden Informationen, weswegen sie selbstverständlich nicht in Stein gemeißelt sind. Kuo hat in der Vergangenheit allerdings bereits bewiesen, dass seine Vorhersagen recht zuverlässig sind. Was in der Aufstellung fehlt, sind die Software-Produkte von Apple. In Sachen Betriebssysteme erwarte ich, vor dem Hintergrund der oben genannten Zeiträume, sowohl iOS 7 als auch OS X 10.9 im Sommer dieses Jahres, mit einer finalen Vorstellung auf der noch nicht terminierten WWDC.
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Nov 1: Apple veröffentlicht iOS 6.0.1
Es hatte sich vorhin bereits kurz angedeutet, nun ist es tatsächlich so gekommen. Einen Tag vor dem Verkaufsstart des iPad mini und des iPad 4 hat Apple soeben iOS 6.0.1 zum Download freigegeben. Enthalten sind laut Releasenotes diverse Fehlerkorrekturen und Verbesserungen, darunter so prominente Dinge wie das Tastaturflackern, das Anbleiben des Kamera-Blitzes, Probleme bei WiFi-Verbindungen und einen Fehler im Zusammenhang mit Exchange-Terminen. Der Download kann wie gehabt über ein an einen Rechner angeschlossenes Gerät via iTunes oder Over-the-Air (OTA) geladen werden. Lädt man das Update direkt über ein iPhone 5, installiert iOS 6 eine neue App namens "iOS Updater", welche sich um die Installation des Updates kümmert, da dieses auch einen Bug behebt, der die gewohnte Installation verhinderte.
In den kompletten Releasenotes heißt es:
Dieses Update enthält unter anderem die folgenden Verbesserungen und Fehlerkorrekturen:
- Softwareupdates werden auf dem iPhone 5 jetzt drahtlos korrekt installiert.
- Behebt einen Fehler, bei dem horizontale Linien auf der Tastatur angezeigt wurden.
- Der Kamerablitz wird jetzt zuverlässig ausgelöst.
- iPhone 5 und iPod touch (5. Generation) arbeiten mit WPA2-verschlüsselten WLAN-Netzwerken zuverlässiger.
- Gelegentliche Probleme bei der Verwendung des Mobilfunknetzes durch das iPhone wurden behoben.
- Der Schalter „Mobile Daten verwenden“ funktioniert jetzt für iTunes Match wie erwartet.
- Ein Fehler mit der Code-Sperre wurde behoben, durch den in seltenen Fällen über den gesperrten Bildschirm auf Passbook-Pässe zugegriffen werden konnte.
- Exchange-Meetings werden jetzt korrekt unterstützt.
Weitere Informationen zu den Sicherheitsaspekten dieses Updates finden Sie auf dieser Website: http://support.apple.com/kb/HT1222?viewlocale=de_DE
Okt 17: Der neue iPod touch im Geekbench-Test
In dieser Woche landen die neuen iPods nicht nur hierzulande in den Apple Retail Stores, sondern auch in den Händen zahlreicher Frühbesteller. Neben dem iPod nano hat Apple auch den iPod touch überarbeitet und ihm neben dem vom iPhone 5 bekannten 4"-Display auch ein aktualisiertes Innenleben verpasst. Dieses reicht jedoch leistungsmäßig nicht annähernd an das des iPhone 5 heran, wie erste Erfahrungsberichte und Benchmark-Tests ergeben. Freilich war dies zu erwarten, verbaut Apple doch im neuen iPod touch nicht den A6-Chip mit einem 1,3 GHz Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher wie im iPhone 5, sondern den Vorjahres-Chip A5 mit 800 MHz Leistung und 512 MB Arbeitsspeicher. Dennoch überrascht der große Leistungsunterschied. Im Geekbench-Test erreicht der neue iPod
touch lediglich 617 Punkte, verglichen mit den überragenden 1.572 Punkten des iPhone 5.
Somit liegt der neue iPod touch in etwa auf dem Niveau des ebenfalls mit einem A5-Chip ausgestatteten iPhone 4S, welches auf 654 Punkte kommt. Grundsätzlich schafft Apple hier also nun eine echte Abgrenzung vom iPod touch zu seinem Flaggschiff-Produkt iPhone. Doch auch wenn die geringe Punktzahl im Geekbench-Test auf den ersten Blick enttäuschen mag, sollte nicht vergessen werden, dass der neue iPod touch auch durch das neue Display und eine bessere Kamera aufgewertet wurde und seinen direkten Vorgänger mit A4-Chip und 378 Punkten deutlich abhängt.
Unterdessen besitzt der neue iPod touch erstmals keinen Lichtsensor mehr. Daraus resultiert, dass der Nutzer die Helligkeit des Displays nun selbst regeln muss und nicht mehr auf die automatische Anpassung zurückgreifen kann. Was GigaOM als erstes auf Apples iPod Touch Produktseiten bemerkte, wurde inzwischen sogar offiziell in einer E-Mail an einen Kunden von Phil Schiller bestätigt. Als Grund für den Wegfall, der durchaus als Rückschritt betrachtet werden kann, gibt Schiller an, dass der neue iPod touch schlicht zu dünn ist, als dass man den Sensor hätte verbauen können. Was ist bloß aus dem guten, alten Leitsatz "Form follows function" geworden?!
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Okt 11: Der neue iPod touch in seine Einzelteile zerlegt
Es war nur eien Frage der Zeit, bis die Reparaturspezialisten von iFixit den neuen iPod touch in die Finger bekommen und ihn fachmännisch in seine Einzelteile zerlegen würden. Dies ist nun geschehen, dabei herausgekommen sind allerdings nur wenige wirklich neue Erkenntnisse. Spannend ist hingegen, wie es Apple geschafft hat, alle neuen Komponenten in ein gegenüber dem iPhone 5 noch einmal um 20% kleineres Gehäuse zu verpacken. Unter anderem sind Logicboard und Akku kleiner als beim iPhone 5, was wohl nicht zuletzt auch an den fehlenden Teilen für die Mobilfunkverbindung liegen dürfte. Der Akku wurde dennoch gegenüber der Vorgängergeneration des iPod touch aufgewertet und schlägt nun mit 1030 mAh, gegenüber vorher 930 mAh zu Buche. Wie erwartet kommt im neuen iPod touch ein A5-Chip zum Einsatz, der auch schon im iPhone 4S zu finden war. Der Arbeitsspeicher beträgt 512 MB und damit die Hälfte dessen im iPhone 5. Weitere Details zum Innenleben des neuen iPod touch gibt es bei den Kollegen von iFixit.

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Okt 9: Handbuch, Benchmarks und mehr zu neuen iPods
Gemeinsam mit dem iPhone 5 hat Apple Mitte September auch einen neuen iPod touch vorgestellt, der in diesem Monat auf den Markt kommen soll. Gemein mit dem iPhone hat dieser nun das 4"-Display, die Fähigkeit, Videos in 1080p Full-HD Qualität aufzunehmen und den Sprachassistenten Siri. Auch wenn das Gerät noch nicht auf dem Markt ist, hat Apple inzwischen über den iBookstore die Handbücher für den neuen iPod touch veröffentlicht. Interessanter dürften hingegen die Benchmarks des Geräts sein, die japanischen Kollegen von Macotakara veröffentlicht haben. Demzufolge wird der neue iPod touch mit dem gleichen Apple A5-Chip ausgeliefert, der auch im iPhone 4S zum Einsatz kommt. Gleiches gilt für den Grafikchip, bei dem es sich ebenfalls wie beim iPhone 4S um den PowerVR SGX543MP2 handeln soll. Dementsprechend fallen die verschiedenen Geschwindigkeitsvergleiche aus, die dem iPod touch der 5. Generation eine ähnliche Performance bescheinigen wie dem iPhone 4S.
Sowohl dem neuen iPod touch, als auch dem neuen iPod nano liegen Apples neue EarPods bei, allerdings in leicht abgewandelter Form. Während sie beim iPhone inkl. der Lautstärkefernbedienung und Mikrofon kommen, fehlen diese bei den iPods. Dies hat Apple bereits bei den vorherigen Generationen so gehandhabt. Allerdings lassen sich auch die EarPods mit Fernbedienung an den iPod betreiben. Auf dem iPod nano aktiviert deren Anschluss dann auch eine Sprachmemo-Funktion.
Und allzu lange wird es auch nicht mehr dauern, bis die Frühbesteller ihren neuen iPod touch in den Händen halten werden. Unisono berichten heute AppleInsider und 9to5Mac von Lesern, die inzwischen ihre Versandbestätigung erhalten haben. Geliefert werden soll das Gerät dann Anfang kommender Woche. Und auch die ersten Apple Retail Stores haben offenbar bereits den neuen iPod touch und den neuen iPod nano erhalten.

A propos iPod nano. Auch dieser macht sich inzwischen auf den Weg zu den Frühbestellern. Meiner soll laut Tracking heute in einer Woche auf meinem Schreibtisch liegen.
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Okt 7: Apple bereitet offenbar den Versand der neuen iPods vor
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