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Mai 11: Zweistufige Bestätigung für Apple-ID nun auch in Deutschland [UPDATE]

Mitte März hatte Apple in den USA, Großbritannien, Australien, Irland und Neuseeland damit begonnen, die inzwischen von vielen Internet-Unternehmen präferierte Zwei-Schritt-Überprüfung für seine Apple-ID einzuführen. Hierbei wird ein "vertrautes Gerät" definiert, welches anschließend für den Empfang eines Sicherheits-Codes verwendet wird, den man wiederum benötigt, wenn man sein Passwort vergessen hat oder sonstigen Änderungen am Account vorgenommen werden sollen. Unter anderem werden damit auch die nicht gut angekommenen drei Sicherheitsfragen abgelöst, die Apple hierfür bislang verwendet hatte. Seit gestern Abend steht diese Funktion nun weltweit zur Verfügung, so dass sie auch für deutsche Apple-IDs aktiviert werden kann. Hierzu meldet man sich zunächst auf Apples Webseite zur Verwaltung der Apple-ID an und wählt dort die Option "Apple-ID verwalten". Unter dem Punkt "Kennwort und Sicherheit" klickt man zunächst auf "Zweistufige Bestätigung" und anschließend auf "Erste Schritte". Alles weitere wird danach auf dem Bildschirm erklärt. Unter anderem bestimmt man hier dann mindestens ein "vertrauenswürdiges Gerät", an das unmittelbar von Apple ein Bestätigungscode gesendet wird, der anschließend in ein entsprechendes Formular eingegeben wird.

Wichtig: Neben dem Bestätigungscode erhält man auch noch einen 14-stelligen Wiederherstellungschlüssel, den man am besten ausgedruckt an einem sicheren Ort aufbewahrt. Dieser Schlüssel wird benötigt, wenn man keinen Zugriff mehr auf die vertrauenswürdigen Geräte oder sein Kennwort vergessen hat.

Nach der Einrichtung der zweistufige Bestätigung für die Apple-ID benötigt man für Änderungen am eigenen Account neben der ID und dem Passwort fortan auch ein zugehöriges vertrauenswürdiges Gerät. Apple hat für alle Fragen rund um die neue Funktion bereits eine umfangreiche deutschsprachige FAQ veröffentlicht. Das Feature wird aktuell noch ausgerollt, so dass es vorkommen kann, dass noch nicht jeder User hierauf Zugriff hat. Dies sollte sich in den kommenden Stunden aber ändern. Die Nutzung ist jedem Besitzer einer Apple-ID wärmstens empfohlen.

UPDATE: Inzwischen hat Apple die neue Funktion wieder ausgesetzt. Es ist aber davon auszugehen, dass sie wohl schon bald wieder für weitere Apple-IDs zur Verfügung stehen wird.

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Geschrieben von Florian Schimanke am Samstag, 11. Mai 2013 um 16:58 in Apple
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Tags für diesen Artikel: apple, icloud, itunes

Mär 22: Apple führt Zwei-Schritt-Überprüfung bei Apple-ID ein

Die Einführung der drei Sicherheitsfragen für iTunes- und iCloud-Konten hat nicht unbedingt für Begeisterungsstürme bei den Nutzern gesorgt. Sobald man ein neues Gerät in Betrieb nahm und von diesem einen ersten Einkauf im iTunes- oder AppStore tätigt, kommen die Fragen zum Einsatz, um einen unberechtigten Kauf zu verhindern. In den USA, Großbritannien, Australien, Irland und Neuseeland hat Apple gestern Abend nun damit begonnen, die inzwischen von vielen Internet-Unternehmen präferierte Zwei-Schritt-Überprüfung einzuführen. Hierbei wird ein "vertrautes Gerät" definiert, welches anschließend für den Empfang eines Sicherheits-Codes verwendet wird. Dieser wird entweder per SMS oder über die Find my iPhone App an das Gerät geschickt, falls diese installiert ist. In den genannten Ländern kann der neue Mechanismus durch einen Besuch der Apple-ID Webseite eingerichtet werden. Nach dem Einloggen findet man dort in der Kategorie "Passwort und Sicherheit" einen Link, der zur Einrichtung führt. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung hierfür haben die Kollegen von MacStories veröffentlicht.


Während des Prozesses wird dann ein iOS-Gerät als "vertrautes Gerät" definiert. Zudem bekommt der User dort auch einen sogenannten "Recovery-Code", der benötigt wird, falls man einmal keinen Zugriff mehr auf sein vertrautes Gerät besitzt. Apple empfiehlt, diesen Code auszudrucken und an einem sicheren Ort zu verwahren. Telefonisch kann man das Kennwort der eigenen Apple-IDs künftig nicht mehr zurück setzen lassen. Sobald die neue Überprüfung auch in Deutschland an den Start geht, melde ich mich nochmal.

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Geschrieben von Florian Schimanke am Freitag, 22. März 2013 um 07:10 in Apple
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Tags für diesen Artikel: apple, icloud, itunes

Feb 27: Blödsinn des Tages: Apple liest E-Mails in iCloud mit

Aktuell machen Meldungen die Runde, die mit Überschriften wie "Apple spioniert Nutzer aus" oder "Apple liest E-Mails mit" mal wieder auf die reißerische Art versuchen, Leser zu gewinnen. Ausgelöst wurde das Thema durch einen Hollywood-Drehbuchautor, der angeblich festgestellt hat, dass Apple in seinem iCloud-Account bestimmte E-Mails mit pornografisch angehauchten Texten blockieren würde. Aufgefallen sei dies bei einem Drehbuch, welches dem Empfänger nicht zugestellt wurde. Die in einer Szene verwendete Textpassage "barely legal teens" soll dabei der Auslöser gewesen sein. Nach Änderung der Formulierung wurde das Drehbuch über iCloud problemlos versandt. Bevor nun wieder ein Sturm der Entrüstung losgeht, seien ein paar kurze Gedanken dazu angemerkt. Die Formulierung "Apple liest E-Mails mit" suggeriert etwas vollkommen falsches. Selbstverständlich laufen die E-Mails bei Apple, genau wie auch bei jedem anderen Mail-Anbieter, durch diverse Filter, die den Inhalt automatisiert analysieren. Anders ließen sich beispielsweise auch keine Spam-Filter realisieren. Dies ist also keinesfalls ungewöhnlich oder gar ein Skandal.

Selbstverständlich kann man darüber diskutieren, wie ein solcher Filter konfiguriert sein darf. Zwar ist Apple bekannt dafür, traditionell gegen pornografische Inhalte vorzugehen, was sich auch immer wieder an Ablehnungen im AppStore zeigt. Eine E-Mail auf diese Art und Weise zu blockieren geht allerdings sicherlich zu weit. In seinen Nutzungsvereinbarungen behält sich Apple zwar das Recht vor, ohne Hinweis E-Mails in iCloud abzulehnen, zu entfernen oder zu ändern, wenn dessen Inhalt fragwürdig ist. Dennoch sollte dies nicht so weit gehen. Technische Fehler können so etwas aber immer mal auslösen. So war es im vorliegenden Fall wohl nichts anderes, als ein fehlerhafter Spam-Filter, der die E-Mail als Spam erkannt und blockiert hatte. Vorsicht also bei "Skandal"-schreienden Überschriften wie den oben genannten.

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Geschrieben von Florian Schimanke am Mittwoch, 27. Februar 2013 um 18:09 in Apple
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Tags für diesen Artikel: apple, icloud

Feb 27: Apple weitet "iTunes in der Cloud" für Filme aus

Ende des vergangenen Jahres gingen kurzzeitig auch in Deutschland Filme und TV-Sendungen über die Funktion "iTunes in der Cloud" online. Wie sich schnell herausstellte, war dies allerdings ein Fehler, den Apple recht schnell wieder korrigierte. Ähnlich wie bei Musik stellte Apple das Angebot zunächst nur Nutzern in den USA zur Verfügung und weitete es anschließend Stück für Stück auf weitere Länder aus. Dadurch hat man jederzeit erneuten Zugriff auf einmal im iTunes Store erworbene Filme und TV-Sendungen und kann diese anschließend beliebig oft laden und nutzen. Mit dem heutigen Tag rollt Apple die Funktion nun für Filme in weiteren Ländern aus. gegenüber TNW bestätigte Apple Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Luxemburg, Malta, Norwegen, Schweden, Zypern und den Niederlanden als Neuzugänge. Frankreich erhält auf diesem Wege außerdem auch Zugriff auf TV-Sendungen. Deutschland, Österreich und die Schweiz fehlen mal wieder in dieser Liste. Die Gründe hierfür dürften mal wieder an gescheiterten Verhandlungen mit den Rechteinhabern liegen. Bis es auch hierzulande soweit ist, hilft wohl nur Warten. Speziell für das Apple TV stellt diese Funktion aber durchaus einen Mehrwert dar, so dass man davon ausgehen kann, dass Apple die Verhandlungen weiterführen wird.
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Geschrieben von Florian Schimanke am Mittwoch, 27. Februar 2013 um 17:32 in iPod / iTunes
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Tags für diesen Artikel: apple, icloud, itunes

Feb 3: Kommentar: Die Skeuomorphismus-Diskussion

Schenkt man einem Bericht aus dem vergangenen September Glauben, war das Thema Skeuomorphismus, also das Übertragen von Designs aus der realen Welt auf Software in digitalen Geräten, ein heikles Streitthema in der Führungsetage von Apple. Während unter anderem Steve Jobs und der frühere iOS-Chef Scott Forstall Verfechter dieses Designansatzes waren, sollen andere Führungskräfte, unter anderem Apples Chef-Designer Jony Ive dies strikt abgelehnt haben. Und es gibt nicht wenige, die der Meinung sind, Scott Forstalls Demission hätte zu einem Teil auch damit zu tun. Inzwischen zeichnet eben jener, den Skeuomorphismus ablehnende Jony Ive für das künftige iOS-Design verantwortlich, was sich wohl zuerst in iOS 7 niederschlagen wird. Ganz sicher gibt es andere Baustellen in iOS 7 die Apple mit einer höheren Priorität angehen sollte, als das Verdrängen des Skeuomorphismus. Wenn Jony Ive aber schon seine Finger im Spiel hat, kann man davon ausgehen, dass sich auch optisch etwas ändern wird. Ich greife dabei gerne einen schönen Artikel von Rene Ritchie auf, der sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigt und dabei auch das eine oder andere Mockup präsentiert, wie sich die vom Skeuomorphismus gezeichneten Apps unter Jony Ive hin zu einem Aluminium-Design verändern könnten. lesen Sie mehr
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Geschrieben von Florian Schimanke am Sonntag, 3. Februar 2013 um 10:17 in Apple
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Tags für diesen Artikel: apple, icloud, ios, os x

Feb 2: Apple übernimmt 18 Patente von Maya-Systems

Immer wieder gibt es Berichte über neue Apple-Patente. Die darin enthaltenen Ideen und Produkte landen jedoch mehrheitlich in der Schublade und werden nie auf den Markt gebracht. Es geht daher mehr darum, das eigene Wissen und die eigenen Idee zu schützen, bevor es ein anderer tut. Wenn Apple aber Patente von anderen Unternehmen kauft oder lizensiert, ist dies in der Regel ein zuverlässiges Indiz dafür, dass man diese auch in künftige Produkte einfließen lassen wird. Insofern ist es durchaus interessant, dass Apple im dritten Quartal 2012 insgesamt 18 Patente von Maya-Systems gekauft hat, welche sich um "innovative, achsen-basierte Nutzerinterfaces" drehen. Maya-Systems bringt diese Technologie unter anderem in seinem Produkt I am Organized (siehe Video unten) zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein Cloud-Dateisystem, welches die Dateien nicht wie bisher hierarchisch ablegt, sondern achsenbasiert, entlang eines Zeitstrahls und zusammenhängend anhand von Tags und Projekten. Das ganze geht also eher in Richtung eines Workflow-Managements und weg vom klassischen Dateisystem. Damit entspricht es ziemlich exakt Apples Ansatz, letzteres mehr und mehr abzulösen. Zudem ließe sich auch ein einfaches Weitergeben an andere User über iCloud realisieren. Speziell vor dem Hintergrund von Apples aktuellem Push in Richtung Speichern und Teilen von Inhalten in der Cloud (z.B.  Dokumente in der Cloud und Foto Stream) sicherlich ebenfalls interessant.

Selbstverständlich könnte es auch sein, dass Apple die Technologie nur den anderen Bietern vorenthalten wollte und sie deswegen gekauft hat. Die Chancen stehen aber wie gesagt nicht schlecht, dass wir sie früher oder später im Zusammenhang mit OS X, iOS und/oder iCloud zu sehen bekommen werden.



Vimeo Direktlink

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Geschrieben von Florian Schimanke am Samstag, 2. Februar 2013 um 10:28 in Apple
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Tags für diesen Artikel: apple, icloud, ios, os x

Okt 6: Apple verlängert kostenloses iCloud-Speicherupgrade für MobileMe-Kunden

Ursprünglich sollte das von Apple für ehemalige MobileMe-Kunden eingerichtete, kostenlose Speicherupgrade beim Wechsel zu iCloud am 30. September ausgelaufen sein. Dies ist allerdings nicht eingetreten. Stattdessen tauchte zwischenzeitlich gar eine Laufzeit bis zum Jahr 2050 in den Einstellungen auf, was aber ganz offensichtlich nur ein kleiner Fehler war. In der vergangenen Nacht hat Apple nun die betroffenen Kunden per E-Mail kontaktiert und darüber informiert, dass die kostenlose Bereitstellung der zusätzlichen 20 GB bis zum 30. Septermber 2013 verlängert wurde. Ausführliche Informationen zur der Verlängerung liefertt Apple in einem speziellen Support-Dokument. Spannend ist dabei natürlich, warum Apple genau jene ehemaligen MobileMe-Mitglieder erst vor einigen Tagen ebenfalls per E-Mail darüber informiert hat, dass das nun verlängerte Upgrade in Kürze auslaufen würde. Vielleicht liegt es ja daran, dass auch Apple inzwischen festgestellt hat, dass die kostenlos in iCloud enthaltenen 5 GB doch ein bisschen wenig sind. Vor allem dann, wenn man mehr als nur ein iOS Geräte-Backup dort ablegen möchte. Ist aber eigentlich auch egal. Freuen wir uns einfach über die einjährige Verlängerung. (mit Dank an alle Tippgeber!)


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Geschrieben von Florian Schimanke am Samstag, 6. Oktober 2012 um 09:59 in Apple
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Tags für diesen Artikel: apple, icloud, mobileme

Sep 30: Lösung für iTunes Match Probleme unter iOS 6

Über die Unzulänglichkeiten von iTunes Match unter iOS 6 hatte ich mich bereits geäußert. Das ist jedoch gar nicht gegen diverse Berichte von Lesern die mich erreichten, bei denen der iCloud-Dienst nach dem Update überhaupt nicht mehr funktionierte. Statt des Abgleichs mit den in der Cloud gespeicherten Misuktiteln, blieb der Fortschrittsbalken leer und es wurde nur das iCloud-Symbol angezeigt. Schuld ist hieran offenbar eine bei dem Update nicht sauber aufgeräumte Datei auf dem jeweiligen Gerät, wie aus einem Thread in den Apple Discussions hervorgeht (mit Dank an Frank!). Löscht man diese manuell, funktioniert iTunes Match anschließend wieder wie gewohnt. Hierzu benötigt man lediglich den kostenlosen iExplorer. Anschließend sind die folgenden Schritte durchzuführen:

  1. iTunes Match auf dem betroffenen Gerät deaktivieren
  2. iOS-Gerät mit dem Rechner verbinden
  3. Den Ordner "\Media\iTunes_Control" löschen
  4. iTunes Match auf dem Gerät wieder aktivieren
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Geschrieben von Florian Schimanke am Sonntag, 30. September 2012 um 15:21 in Mac
Kommentare: (18) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: apple, icloud, ios, itunes, itunes match
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