Mai 8: Webseiten-Zugriffe von iOS 7 steigen deutlich an
Apple hat bereits mehr oder weniger offen angekündigt, iOS 7 auf der WWDC präsentieren und eine erste Beta-Version den Entwicklern in die Hand drücken zu wollen. Eine allgemeine Veröffentlichung darf dann wohl zusammen mit dem iPhone 5S im Herbst erwartet werden. Wie auch in den vergangenen Jahren zu beobachten, steigt vor der WWDC in ca. viereinhalb Wochen auch in diesem Jahr die Anzahl der Sichtungen von Webseiten-Zugriffen mit iOS 7 spürbar an. Die Zugriffe stammten dabei zu 75% von iPhones und 25% auf iPads, die mit dem neuen Betriebssystem ausgestattet sind. Wenig überraschend kann die Abstammung der Zugriffe in den meisten Fällen auf die San Francisco Bay Area und Apples Firmensitz im kalifornischen Cupertino eingegrenzt werden. Offensichtlich weitet Apple aktuell also die Praxistests von iOS 7 deutlich aus, um den Entwicklern auf der Konferenz eine brauchbare Version präsentieren zu können. Gerüchtehalber wird dabei nicht nur kosmetisch an der Oberfläche gearbeitet, sondern unter Jony Ive das gesamte Benutzererlebnis verbessert. Wir dürfen also gespannt sein.
Mai 2: Apple veröffentlicht iOS 6.1.4 für iPhone 5
Ein wenig unerwartet hat Apple am heutigen Abend ein Update auf iOS 6.1.4 (Buildnummer 10B350) veröffentlicht. Enthalten sind laut Releasenotes weder Fehlerkorrekturen, noch neue Funktionen. Stattdessen wurde das Audio-Profil für die Sound-Ausgabe
über die integrierten Lautsprecher oder eine Freisprecheinrichtung
aktualisiert, ohne dass Apple weitere Angaben zu den genauen Inhalten dieses Profils macht. Das Update steht ausschließlich für das iPhone 5 bereit. Zwar verweist Apple im zugehörigen Support-Dokument auf seine Webseite zu
Sicherheitsaktualisierungen, dort ist von iOS 6.1.4 bislang allerdings noch nichts zu lesen. Weiterhin empfiehlt sich das Update wie auch schon iOS 6.1.3 nicht für Jailbreaker, da die dafür genutzten Sicherheitslücken bereits von Apple geschlossen wurden. Das Update kann über die Aktualisierungsfunktion in iTunes oder OTA (Over the air) direkt auf dem iPhone geladen werden. Abschließend wie gewohnt noch der Direktlink auf den Apple-Servern: iPhone 5
Mai 2: Trotz Ent-Forstallisierung: iOS 7 kommt pünktlich
Mai 1: Bloomberg mit weiteren Informationen zu iOS 7
Apr 30: Deutlicher Push für "Siri Eyes Free" mit iOS 7 erwartet
Die Kollegen von 9to5Mac sind in der Regel recht zuverlässig und gut informiert. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass man dort mit Blick auf die in Kürze anstehende WWDC eine immer kräftiger sprudelnde Quelle von Gerüchten findet. Allerdings sind die Kollegen keine Wichtigtuer und ihre Berichte haben sich in der Vergangenheit regelmäßig als äußerst akurat herausgestellt. In den vergangenen Stunden haben sie zunächst einen Bericht über die neuen geplanten Funktionen von OS X 10.9 und anschließend Apples Pläne für iOS 7 veröffentlicht. Nun legt man in Sachen Siri noch einmal nach. Genauer gesagt bei der bereits im vergangenen Jahr zusammen mit iOS 6 angekündigten Fahrzeug-Integration unter dem Namen "Eyes Free". Diese soll mit der Veröffentlichung von iOS 7 nämlich deutlich gepusht werden. Konkret strebt man offenbar eine Integration von Siri und der in iOS enthaltenen eigenen Karten-App an, die sich dann mit den immer häufiger in Neuwagen vertretenen Displays verbinden lassen soll. Ein in eine spezielle Mittelkonsole gestecktes iPhone könnte dann die auf ihm enthaltenen Kartendaten an das Fahrzeugdisplay übergeben, etwa zu Navigationszwecken oder auch für die Darstellung von Siri-Ergebnissen. In ihrem Bericht warnen die Kollegen zwar davor, dass es einige Zeit dauern könnte, bis die ersten Autobauer tatsächlich eine entsprechende Integration realisiert haben, die technischen Vorbereitungen sollen aber bereits in iOS 7 vorhanden sein.

Eyes Free wurde zwar im Herbst letzten Jahres erstmals erwähnt und hat inzwischen auch einen festen Platz auf Apples Webseiten. Bislang ist jedoch Chevrolet der einzige Autohersteller, der die Technologie in seinen Spark- und Sonic-Modellen umgesetzt hat. Allerdings hatte im vergangenen Jahr der inzwischen gefeuerte Scott Forstall auf der WWDC bereits verraten, dass sich eine Reihe von weiteren Herstellern, darunter BMW, Mercedes-Benz, Audi und Toyota dazu bekannt haben, Eyes Free in künftigen Modellen unterstützen zu wollen. Weitere Informationen dazu sind wohl auf der WWDC zu erwarten.
Apr 30: Jony Ives iOS 7 soll angeblich "very, very flat" werden
Apr 26: Kommt die Swype-Integration für iOS?
Der eine oder andere wird schon einmal von Swype gehört haben. Dabei handelt es sich um eine Tastatur-Eingabemethode, bei der der Finger nicht von der Touch-Tastatur gehoben wird, um die einzelnen Buchstaben auszuwählen, sondern von einem zum nächsten Buchstaben über das Display gezogen wird. Per integrierter Fehlerkorrektur und Sprachmodul werden dabei dann die korrekten Wörter ermittelt. Das unten eingebettete Video zeigt, wie dies unter Android funktioniert, wo die entsprechende App seit dieser Woche im Google Play Store erworben werden kann. Allerdings hat Google eine solche Funktion auch schon seit Jelly Bean fest in Android integriert. Und wie es aussieht, stehen die Chancen nicht allzu schlecht, dass es Swype in Zukunft auch in Apples iOS schafft. Swype gehört inzwischen Nuance Communications, die mit Apple bereits für Spracheingaben bei Siri und Co. verdrahtet sind.
In einem Interview (via 9to5Mac) hat der Swype Vize-President Aaron Sheedy nun bestätigt, dass man auch mit Apple zum Thema Lizensierung in Gesprächen stehen würde. Auf die Frage "I was curious as to whether you’ve ever had any contact with Apple. Any conversations to see if they might have been interested in licensing your technology?" antwortete er: "Hah. The million (ok billion) $ questions. Yes, we have chatted with them, they are very smart and nice." Diese Aussage ist natürlich noch weit von einer tatsächlichen Bestätigung der Swype-Integration von iOS entfernt. Sie zeigt aber doch, dass Apple offenbar Interesse an der beliebten Eingabemethode hat. In der Vergangenheit wurde bereits des Öfteren über die Unzulänglichkeiten der iOS-Tastatur diskutiert. Möglicherweise ist Swype ein Ansatz, diesen zu begegnen.
Apr 19: Apple speichert Siri-Anfragen zwei Jahre auf seinen Servern
Apples noch immer im Beta-Stadium befindlicher Sprachassistent Siri ist bisweilen zwar wirklich eine kleine Labertasche, dennoch ist dies und das animierte Icon das einzige, was der User von ihm/ihr zu sehen und hören bekommt. Was im Hintergrund passiert ist letztlich Apples Geheimnis. Zwar weiß man, dass die Anfragen, die man an Siri stellt, per Onlineverbindung an Apples Serverfarmen gesendet, dort beantwortet und anschließend als Antwort zurück zum User geschickt werden. Anders lässt sich dies auch gar nicht darstellen, da ansonsten eine
riesige Datenbank auf dem Gerät vorgehalten werden müsste, und auch die Rechenpower wohl nicht ausreichen würde, um die Anfragen zufriedenstellens beantworten zu können. Ein wenig mehr Licht ins Dunkel bringt nun eine Anfrage der American Civil Liberties Union (ACLU) die wissen wollte, was Apple eigentlich mit den eingehenden Anfragen nach ihrer Bearbeitung anstellt.
Nun hat sich Apple erstmals hierzu geäußert. Demnach werden alle eingehenden Anfragen mit einer zufällig erzeugten Nummer versehen, von der sich nicht auf den sendenden Nutzer schließen lasse. Auch steht diese Nummer nicht
in Verbindung mit der Apple ID oder einer Mail-Adresse. Nummer und Anfrage werden auf den Apple-Servern sechs Monate lang gemeinsam vorgehalten. Anschließend wird die Nummer entfernt, während die Audiodatei der Anfrage zur weiteren Verbesserung des Dienstes insgesamt zwei Jahre von Apple gespeichert wird. Anschließend wird auch sie gelöscht. In diesem Zusammenhang betonte die Apple-Sprecherin
Trudy Miller einmal mehr, wie wichtig Apple die
Privatsphäre der Nutzer sei. Sollte ein Nutzer Siri auf seinem Gerät deaktivieren, löscht Apple auf seinen Servern umgehend sowohl
die Identifikationsnummer als auch die Anfrage.





