Mai 16: Nächstes iPhone laut WSJ mit größerem Display
Es ist DAS große Fragezeichen beim für den Herbst erwarteten neuen iPhone. Wird es ein größeres Display haben oder nicht? Während die einen der Meinung sind, dass Apple in der Tat mit einem größeren Display zu den Smartphones anderer Hersteller aufschließen müsste, sind andere der Meinung, dass die 3,5" Bildschirmdiagonale optimal für die Bedienung eines Smartphones sind. Insofern wird Apple ohnehin nicht alle gleichermaßen zufrieden stellen können. Das in der Regel gut mit Apple vernetzte Wall Street Journal berichtet nun, dass Apple in jedem Fall ein größeres Display mit dem neuen iPhone einführen wird. Die Frage nach der exakten Größe bleibt dabei allerdings ungeklärt. Wie das WSJ berichtet, soll Apple bereits Bestellungen für neue iPhone-Displays mit mindestens 4"-Bildschirmdiagonale aufgegeben haben. Je nachdem wie Apple die Veränderung dann z.B. hinsichtlich des Seitenverhältnisses bewerkstelligen würde, könnte dies bedeuten, dass Entwickler ihre Apps an die neuen Displays anpassen müssten. Da dies unter Umständen ein wenig Zeit in Anspruch nehmen dürfte, wäre es durchaus möglich, dass Apple eine entsprechende Ankündigung bereits auf der WWDC macht, während das Gerät dann erst im Herbst auf den Markt kommt. Die Produktion soll laut WSJ im Juni beginnen.
Sollte sich der Bericht bewahrheiten, würde dies die erste größere Fragmentierung seit der Vorstellung des ersten iPhone im Jahr 2007 sein. "Sollte" und "würde" zeigen aber schon, dass alles momentan reine Spekulation ist. Grundsätzlich ist zudem davon auszugehen, dass Apple sich in diesem Fall entsprechende Gedanken machen wird, wie so etwas zu handhaben wäre. Auch die Fragmentierung Retina/Standard auf iPhone und iPad ist letzten Endes recht reibungslos verlaufen, da durch die Entwickler lediglich Grafiken entsprechend aktualisiert werden mussten und sich das iOS um den Rest gekümmert hat. Bei einer Veränderung der Displaygröße wäre die Problematik zwar ein wenig anders gelagert, dennoch wird Apple die Entwickler auch hier nicht im Regen stehen lassen.
Die Bedienung durch den Benutzer ist freilich eine andere Baustelle. Fraglich bleibt, ob bei einem größeren Display nach wie vor jeder Punkt auf dem Bildschirm mit dem Daumen erreichbar und somit eine Einhand-Bedienung möglich wäre. Hier käme es letzten Endes wohl auf das Seitenverhältnis an. In jedem Fall würde ich aber eine Vergrößerung des gesamten Geräts für ein größeres Display strikt ablehnen.
Mai 12: iMore: Neues iPhone-Design steht noch nicht fest
| Twittern |
|
Kommentare: (10) Trackbacks: (0)
Mai 7: Apple greift nach "iphone5.com" Domain
Nach den Erfahrungen mit dem "neuen iPad" habe ich mich inzwischen als Namen für die kommende iPhone-Generation auf "neues iPhone" festgelegt. Hier und da wird aber auch noch über die Namen "iPhone 5" und sogar "iPhone 6" spekuliert. Zumindest letzteres würde ich jedoch ausschließen. Wie Fusible nun herausgefunden hat, bemüht sich Apple aktuell, die Hoheit über die Domain "iphone5.com" zu erlangen und hat hierzu einen entsprechenden Antrag bei der World Intellectual Property Organization (WIPO) gestellt. Hinter der Domain verbirgt sich seit Oktober 2010, also nach der Vorstellung des iPhone 4, aber vor der des iPhone 4S ein kleines Diskussionsforum um das eigentlich anstelle des iPhone 4S gehandelten iPhone 5.
Bedenkt man, wie langsam sich Apple in der Vergangenheit um Produkt-Domains gekümmert hat, ist dieser Schritt durchaus bemerkenswert, sollte dahinter wirklich die Absicherung des Namens für das kommende iPhone stecken. So hat man "iphone4.com" erst ein knappes Jahr, "iphone4s.com" erst einige Wochen nach der Markteinführung übernommen. Allerdings scheint es mehr so, als wolle sich Apple im aktuellen Fall einen im Sprachgebrauch gängigen Namen sichern. Hieraus einen Hinweis auf den kommenden iPhone-Namen abzuleiten, halte ich für verfrüht. (via MacRumors)
Mai 3: iPhone Killer? Samsung stellt Galaxy S III vor
Die Riege der vermeintlichen iPhone-Killer ist seit dem heutigen Abend um einen Kandidaten reicher. Samsung hat am heutigen Abend sein neues Flaggschiff-Smartphone mit dem Namen "Galaxy S III" vorgestellt und sich damit als Apples Hauptkonkurrent um die Vorherrschaft auf dem Smartphone-Markt positioniert. Das Galaxy S III läuft unter Androind und bietet ein 4,8" Super AMOLED Display mit einer Auflösung von 1280x720 Pixeln und damit Full-HD HD-Ready-Qualität. Auf der Rückseite befindet sich eine 8 Megapixel-, auf der Vorderseite eine 1,9 Megapixel-Kamera mit Gesichtserkennung. Zu letzterer gesellen sich zudem auch noch eine Stimm- und Bewegungserkennung, sowie ein Siri-ähnlicher Sprachassistent mit dem Namen "S Voice".
Die verschiedenen Sensoren sollten dabei erkennen, für was das Gerät aktuell genutzt wird. So kann zum Beispiel ermittelt werden, ob man gerade ein E-Book liest, spielt oder im Web surft. Die Frontkamera erkennt dabei unter anderem die Bewegung und Position der Augen. Die Bewegungserkennung funktioniert zum Beispiel dahingehend, dass man einen Kontakt aufruft oder jemandem eine Nachricht schreiben will, dann aber das Telefon zum Ohr führt. In diesem Fall würde automatisch ein Anruf an die jeweilige Person initiiert.
lesen Sie mehrMai 3: Neues iPhone: Größer, Metall, neuer Dock-Connector?
Sensationsgier konnte man den Kollegen von iLounge in der Vergangenheit nicht vorwerfen. Insofern sollte man schon einmal genauer hinhören, wenn sich die Kollegen aus dem Fenster lehnen und Gerüchte zu kommenden Apple-Produkten in Umlauf bringen. Unter anderem konnte man in der Vergangenheit als erster akurate Informationen beispielsweise zum iPhone 3G oder auch zum neuen iPad liefern. Heute nun legt iLounge nach und will handfeste Informationen zum neuen iPhone haben. Neben dem bereits erwarteten Herbst-Termin für das Gerät soll es zum Teil drastische Änderungen am iPhone geben. Während bei den verwendeten Materialien weiterhin (Gorilla-)Glas und der charakteristische Metallrahmen zum Einsatz kommen sollen, soll sich tatsächlich der Formfaktor verändern. So soll das neue iPhone insgesamt 10 Millimeter länger und 2 Millimeter dünner ausfallen als das aktuelle Gerät. Geschuldet sei dies in erster Linie dem auf 4" vergrößerten Display. Wie aus den unten zu sehenden Renderings hervorgeht, soll auf der Rückseite (warum auch immer) eine Metallplatte zum Einsatz kommen. Auch der bereits gemunkelte neue und kleinere Dock-Connector könnte sein Debüt feiern. Analog zu den Veränderungen beim iPhone erwartet iLounge auch einen neuen iPod touch, der im Herbst ebenfalls mit einem größeren Display ausgestattet werden soll.
Grundsätzlich liegt es mir fern, eine so renomierte Seite wie iLounge anzuzweifeln. Dennoch glaube ich nicht an alle veröffentlichten Details. Während der neue Dock-Connector ebenso im Bereich des möglichen liegt, wie das 4"-Display, kann ich mir nicht vorstellen, dass Apple das Gerät dafür tatsächlich vergrößert. Apple ist dagegen eher dafür bekannt, Geräte zu verkleinern und zu verschlanken. Das neue iPad bildet da zwar eine Ausnahme, hieraus eine Regel abzuleiten wäre allerdings zu weit gegriffen. Auch der Sinn der Metallplatte auf der Rückseite erschließt sich mir, zumindest nach den Renderings von iLounge nicht wirklich. Während sie bereits auf dem Bild, um es vorsichtig auszudrücken, sehr gewöhnungsbedürftig aussieht, mag ich an die Kombination mit der weißen Produktvariante gar nicht erst denken. Zusammengefasst: 4"-Display, neuen Dock-Connector und dünnere Bauform halte ich für möglich, an ein längeres Gehäuse und eine Metallplatte auf der Rückseite glaube ich nicht.



Mai 3: Liquidmetal wohl nicht im kommenden iPhone
Ein relativ heiß gehandeltes Gerücht zu Apples diesjährigem iPhone war bislang, dass dieses (zum Teil) aus Liquidmetal hergestellt sein könnte. Zur Erinnerung: Apple hat sich bereits im Jahr 2010 das Exklusivrecht zur Nutzung dieses äußerst robusten, aber dennoch leichten Materials gesichert, es aber bislang lediglich zru Herstellung des SIM-Karten Werkzeugs verwendet. Einen Dämpfer erhalten die Gerüchte zum kommenden iPhone nun jedoch durch einen der Entwickler von Liquidmetal. So gab Atakan Peker gegenüber Business Insider
zu Protokoll, dass Apple noch mindestens zwei bis vier Jahre davon entfernt sei, das Material als tragende Komponente eines Produkts zu verwenden. Dies gelte sowohl für das iPhone, als auch für kommende MacBooks und iMacs. Lediglich einzelne, kleinere Komponenten könnten bereits mit der Liquidmetal-Technologie gefertigt werden.
Unterdessen ist bei dem Ersatzteilhändler sw-box.com (via MacRumors) die angebliche SIM-Karten-Halterung für ein "iPhone 5" aufgetaucht. Das Bauteil ist weitgehend identisch zum analogen Teil beim iPhone 4 und iPhone 4S und weist nur leichte Modifikationen auf, was aber immerhin darauf hindeutet, dass es sich in der Tat um ein neues Teil handelt. Sollte es sich dabei wirklich um die Halterung des kommenden iPhone handeln, scheint es, als würde der Metallrahmen als tragendes Element des Geräts erhalten bleiben. Dennoch wird allgemein davon ausgegangen, dass sich das Design verändern wird. CultofMac sieht in dem Bauteil aber auch einen weiteren Hinweis darauf, dass Liquidmetal wohl noch nicht beim nächsten iPhone zum Einsatz kommen wird.

| Twittern |
|
Kommentare: (3) Trackbacks: (0)





